Fantastisch…

manchmal braucht es kein Flugzeug und kein weit-weg, da reicht eine U-Bahn, eine Freundin und Fantasie. Und natürlich eine tolle Location – und davon gibt es in Berlin zum Glück reichlich.

Ein bisschen Fantasie und Zauber will ich also teilen, vielen Dank an die liebe Saskia (an die Neugierigen, sie hat wundervolles auf Instagram für euch: https://www.instagram.com/athousandfacescosplay/ ), für die superschönen Posen und die absolute Bereitschaft zu frieren ;)

~ Jule ~

Werbeanzeigen

Neues Jahr… neue Ziele…

… oder wie heißt das so schön?
Mein erster kleiner Trip dieses Jahr führt mich auf eine kleine Geburtstagsreise mit meiner herzallerliebsten Mutti zu meiner Freundin und ehemaligen Arbeitskollegin Victoria nach Málaga. Positiv gerechnet, dank ultragünstiger Reisezeiten (zu ultragünstigen Preisen – EasyJet sei dank!) erleben wir fünf wunderschöne Tage und drei Nächte fernab vom eisigkalten Berlin. Wo gerade noch Schnee lag, begrüßen uns nun Sonne, Palmen und Meer.

Ich weiß gar nicht, warum ich nicht schon viel eher auf die Idee gekommen bin, nach Málaga zu reisen. Spanien gehört schon seit langem zu meinem liebsten Lieblingsreiseland, ob Madrid, Barcelona (bis rauf nach Tossa de Mar) oder Cadiz.

Während Victoria die ersten beiden Tage noch arbeiten muss, beginnen wir die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Wahrscheinlich haben wir alle Punkte von meiner dürftig zusammengestellten Liste (auf Wunsch meiner Mutti, die sich dann später nicht mehr wirklich dran halten will…) gesehen, wenn auch nur im Vorübergehen. Besonders beeindruckend war die große Kathedrale und die Markthalle. Ein Spaziergang zum Hafen, die Hafenpromenade Muelle Uno entlang, Erdbeeren am Strand zum Mittagessen. Abends treffen wir uns mit Victoria zu Pasta und Lasagne in der Einkaufsstraße, über der im riesigen Bogen Lichterketten mit Sternen und Masken für Karneval angebracht sind.

Samstags geht es früh los – eine kleine Geburtstagsüberraschung für Mutti – mit dem Mietwagen nach Granada in die Alhambra. Ganz so groß ist die Überraschung natürlich nicht, da nur Mutti Auto fahren kann und selber fahren muss. Dem iPhone sei Dank, finden wir nach einer ausgiebigen Frühstückspause den Weg auf Umwegen zu der altehrwürdigen Burgstadt auf dem Sabikah-Hügel von Granada. Natürlich viel zu spät. Die auf den Tickets aufgedruckte Zeit für die Naṣridenpaläste (12 Uhr) haben wir bereits weit überschritten, als wir parken. Zuerst besichtigen wir in aller Seelenruhe den Palast von Karl V., bis uns auffällt, dass vor den Nasridenpalästen eine elendig lange Schlange steht und wartet. Unsere spanischsprechende Geheimwaffe Victoria klärt den Sachverhalt am Eingang und kann bewirken, dass wir uns an der Schlange vorbeischlängeln und ohne Warten direkt rein können. Geheimtipp für alle künftigen Besucher: Zuspätkommen zahlt sich hier aus! ;)
Trotz vieler Menschen und Bauarbeiten ist der Palast umwerfend. Ich komme aus dem Fotografieren gar nicht mehr heraus!
Schließlich machen wir eine kleine Pause, in der wir die ganzen Palastkatzen beobachten und streicheln, dann geht es noch einmal in die Alcazaba (Festung oder Zitadelle) rauf, trotz Höhenangst die unglaubliche Aussicht genießen. Auf den letzten Wachturm schaffe ich es allerdings nicht – der ist mir zu hoch und der Akku meiner Kamera ist leer.

Mit dem Auto fahren wir in die Innenstadt, auf der verzweifelten Suche nach einem Parkplatz. Wir verirren uns in der Fußgängerzone, das Handy-Navi gibt auf und meine Mutter erleidet beinahe einen Nervenzusammenbruch. Als wir uns endlich befreien können und einen Parkplatz finden, ist es leider zu spät für Mittagessen – alle Restaurants sind geschlossen. Wir fliehen in einen Super Sol, kaufen mehr Süßkram als wir tragen können und fallen im Auto darüber her. Schließlich entschließen wir uns, nach Málaga zurückzukehren und dort zu Abend zu essen. Es gibt Tapas – allerdings ist der große Hunger nun Vergangenheit und wir müssen die riesigen Portionen mitnehmen um sie später zu essen.

Eigentlich wollen wir am Sonntag morgen früh aufstehen und das Auto pünktlich um 9 bei Sixt wieder abgeben. Als wir gerade den Berg hinuntergefahren sind und an einer Ampel stehen, kommt Mutti auf die spontane Idee, das Auto noch einen weiteren Tag zu behalten und nach Cadiz zu fahren. Victoria und ich sind kurz etwas überrumpelt, dann ruft sie bei der Hotline an und verlängert den Mietvertrag bis Montags abends um 18 Uhr – dann können wir das Auto auch direkt am Flughafen abgeben. Passé sind die Pläne, den botanischen Garten und das Alcazaba von Málaga zu besichtigen. Aus Cadiz wird schnell das Küstendorf Nerja, welches Victoria uns sehr empfehlen kann. Nerja liegt an der Grenze zu Granada und besticht mit wunderschönen weißen Häusern und einer wundervollen Aussicht. Es ist ein kleines Musikfestival im vollen Gange, als wir die Terrasse erreichen. Nach einem Kaffee schlendern wir hinunter zum kleinen Strand. Während Mutti sich zwischen den großen Felsbrocken zum schlafen in den Kies legt, wollen Victoria und ich noch ein Stück weiter gehen. Trotz hochgekrempelter Hose und Leggins, werden wir von so manch einer Welle erwischt, während wir um die Felsen herumlaufen.
Nach einer Pause am Strand, in der Sonne – zum trocknen, gehen wir wieder ins Dorf und suchen uns ein kleines Lokal um zu Mittag zu Essen. Es gibt kleine Portionen von Muscheln, Fisch, Hähnchen-Kroketten und Bohnen mit Speck. Und weil Frauen so gerne Shoppen, kaufen wir uns ein paar wunderschöne Schals und Tee und ein neues Kleid von desigual.
Zu Abend essen wir diesmal zuhause, es gibt Brot mit Olivenöl und Tomaten und Käse.

Montags stehen wir wieder früh auf. Es wird gepackt und ein bisschen aufgeräumt und es gibt Pancakes zum Frühstück – super lecker! Ein letztes Mal gehen wir aus dem Haus, sagen Monty Lebewohl und fahren nach Torremolinos. Laut Victoria ist dies ein Dorf, aber für uns ist das eher eine richtige Stadt. Heute kommt so richtig die Sonne raus – wir liegen am Strand und es fühlt sich an wie Sommer. Auch wenn das Wasser noch richtig kalt ist, ein Spaziergang darin tut sehr gut. Mittags gibt es wieder Lasagne, Gnocchis und Salat – scheinbar besteht der ganze Urlaub nur aus Essen und Fotos machen ;) Noch ein kleiner Abstecher in die Einkaufsstraße – viel zu viele Stufen und Treppen rauf – ein paar Klamotten gekauft, und schon stehen wir schon wieder am Auto und treten die Fahrt zum Flughafen an.

Gegen 23:15 landen wir in Berlin, der Trip war wunderschön und viel zu kurz. Ich freue mich schon auf ein Wiedersehen!

Aller Anfang…

… beginnt mit einem Abschied.

Lange habe ich überlegt, wie ich hier starte. Was wird der erste Beitrag sein? Was werde ich sagen? Hab ich überhaupt so viel zu erzählen?

Zum Glück wurde mir das gestern leicht gemacht. In meiner Nochfirma habe ich mit meinen Nochkollegen ein kleines Abschiedsfrühstück veranstaltet (nicht zu vergessen, es war natürlich auch das Einstandsfrühstück meiner lieben neuen Nochkollegin Silke :) ). Ich wollte ja eigentlich gar nichts machen, weil ich gar nicht gut im Abschiednehmen bin. Aber ich hatte das Gefühl, dass das diesmal richtig wäre, denn der Hauptgrund, warum ich so lange in dieser Firma war, ist ganz klar das wunderbare Team. Und dieses wunderbare Team hat sich viele wundervolle Gedanken gemacht und mir zum Abschied ein Survival-Kit zusammengestellt mit praktischen und schönen und lustigen Dingen für meine Reise, worüber ich mich unglaublich freue. Also an dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an euch alle, ihr macht es mir wirklich schwer zu gehen ;)

Und daher widme ich meinen ersten Beitrag euch. Vielen Dank für die schöne Zeit (an alle, die ich nicht mehr sehe) und eine schöne letzte Woche (an alle anderen).

~ Jule ~